Chirurgische Eingriffe und erektile Dysfunktion

Chirurgische Eingriffe und erektile Dysfunktion

Abgesehen davon, dass die Krankheiten der Organe des kleinen Beckens oft die erektile Dysfunktion verursachen, können die chirurgischen Prozeduren, die man für ihre Behandlung verwendet, die Probleme mit der Erektion verursachen.

Zu der Liste der chirurgischen Prozeduren, die erektile Dysfunktion verursachen können, gehören:

  • Radikale Prostatektomie

  • Innerliche Bestrahlungstherapie (Brachytherapie)

  • Kryochirurgie.

Am häufigsten entwickelt sich die erektile Dysfunktion nach der radikalen Prostatektomie. Im Vergleich mit der Prostatektomie sind die Brachytherapie und Kryochirurgie eine weniger interventionelle Prozedur. Deshalb verursacht sie die erektile Dysfunktion und andere Arten der Sexualnebenwirkungen seltener.

Die Forschungen zeigen, dass die Gefäßnervenbündel, die sich neben der Prostata befinden, wegen der radikalen Prostatektomie beschädigt werden können. In Fällen, wenn sich der neoplastische Prozess neben der Prostata entwickelt, haben die Chirurgen ein Teil der Nerven, die erektile Funktion regulieren, zu entfernen.

Die besten Möglichkeiten, die vollwertige Erektion nach dem chirurgischen Eingriff zu erhalten, haben die Patienten, die vor der Operation keine Probleme mit der Erektion hatten.

Falls der Mann nach einem chirurgischen Eingriff die Fähigkeit ein normales Sexualleben zu führen verloren hat, kann man ihm für die Wiederherstellung der Sexualfunktion folgendes verschreiben:

1. Medikamente.
2. Die Prothetik des Penis.

Radikale Zystektomie (Harnblasenentfernung) und Rektumresektion können auch die erektile Dysfunktion verursachen. Solche chirurgische Eingriffe können die Ganzheitlichkeit der Blutgefäße im Kleinbecken verletzen und die Nerven, die die Erektion regeln, beschädigen.

Die nervenhaltende Methode der radikalen Zystektomie oder Penis-Prothetik erlauben den sexuell aktiven Männer die Erektion zu erhalten.

Um die Möglichkeit der erektile Dysfunktion-Entwicklung nach dem chirurgischen Eingriff maximal kleiner zu machen, soll der Mann:

  • Gesund leben.
  • Vom Alkoholkonsum verzichten.
  • Die Verwendung von Psychostimulanzien vermeiden.
  • Sich periodisch bei dem behandelnden Arzt konsultieren.