Arzneimittel, die die erektile Dysfunktion verursachen

Arzneimittel, die die erektile Dysfunktion verursachen

Der Verbrauch von Arzneimitteln ist ein der häufigsten Risikofaktoren von Erektionsstörungen. Zur Liste der Arzneimittel, die die erektile Dysfunktion verursachen, gehören: Antihistaminikum, Antihypertonikum, Opioide Schmerzmittel, Antiandrogene, Neuroleptikum und Antidepressanten.Die Ergebnisse der klinischen Prüfungen bestätigen, dass die alte Generation von den Antihypertonika die Störungen der männlichen Potenz verursachen können.

Zur Liste der meist verbreiteten erektile Dysfunktion verursachenden Antihypertonika gehören:

  • Betablocker – Verapamil (Falicard)
  • Antiaritmische middelen – Digoxin (Digacin)
  • Vasodilatantien – Methyldopa (Presinol), Clonidine (Catapresan)
  • Diuretika – Indapamide (Alvonamid), Spironolacton (Aldactone).

Diese Antihypertonika können eine Ursache der Verkleinerung des Freiraumes in der Penisarterie sein, was zur Störung der Blutzirkulation im Penis führen kann. Solche Antihypertonika der neuen Generation, wie Nebivolol (Nebilet), üben keinen negativen Einfluss auf die männliche reproduktive Gesundheit aus.

Der Entwicklungsmechanismus der erektile Dysfunktion bei der Verwendung der Antiandrogene ist mit ihre Eigenschaft, die Synthese der männlichen Hormone zu vermindern, verbunden. Die durch die Antiandrogene verursachte Testosteronmangel erhöht das Risiko der Atrophie von kavernösen Nerven, was eine Ursache der Potenzstörung sein kann.

Solche Medikamente, wie Cyproteronacetat (Androcur) oder Ketoconazol (Fungoral), haben eine hohe antiandrogene Aktivität und können erektile Dysfunktion verursachen. In den meisten Fällen erhalten die Männer während der antiandrogenen Therapie die Fähigkeit Erektion zu bekommen.

Die dauerhafte Verwendung von Opioide Schmerzmitteln ist auch ein Risikofaktor der Dysbalance im Hormonen-System und kann eine Ursache der endokrinen erektile Dysfunktion sein.

Die Potenzstörungen können durch die folgenden Opioide Schmerzmittel verursacht werden:

  • Morphium (Capros)
  • Tramadol (Adamon)
  • Methadon (Methaliq).

Die Störung der männlichen Sexualfunktion ist eine der häufigsten Nebenwirkungen von Neuroleptika und Antidepressanten, insbesondere selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

  • Der populärste Neuroleptikum, der erektile Dysfunktion verursacht, ist Quetiapine (Biquetan);
  • Die Potenzstörung kann durch solche Antidepressanten, wie Mirtazapin (Mirta) oder Venlafaxine (Trevilor), verursacht werden.

Diese Arzneimittel wirken unmittelbar auf ZNS aus. Unter anderem reduzieren sie die Aktivität der Rezeptoren vom Serotonin und Dopamin, die eine bedeutende Rolle im Erektionsmechanismus spielen.
Die anderen Arzneimittel, die die Aktivität von ZNS unterdrücken und die passagere erektile Dysfunktion verursachen können, sind Antihistaminika: Diphenhydramin (Abopretten), Promethazine (Atosil), Ranitidin (Junizac).